GasthofZuDenLinden
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Psst, haben Sie das eben gehört?
Nein? Na dann lesen Sie mal...

Am uralten Stammtisch erzählt man sich auch heute noch neue und auch alte Geschichten von "Spezis" die das Gaststättenleben um Einiges bereicherten.

Wenn dieses Haus erzählen könnte, was hier geschah jahrein jahraus,
es käme, das könnt Ihr mir glauben, ein Bestseller dabei heraus.

Kaum einer kennt noch die Geschichten, die abliefen vor 100 Jahr`n,
doch aus den letzten 70 Jahren kann man noch einiges erfahr`n.
Zu lachen gab es jede Menge, war`n auch die Zeiten oftmals rauh,
nach 15 Schluck und 13 Helle, da störte so was keine Sau.
Da wurden Wetten abgeschlossen, ein Schimmel wurde reingeführt,
nen` Bull`n wollt` Kruse sogar reinhol`n, doch der ist mit ihm abgeschmiert.

Postvatis Ernst brachte die Zeitung, das zog sich hin, der Tag wurd` lang. Vertreiben konnte man ihn dann nur – mit zwei doppelten Boonekamp.
Die konnte er partout nicht leiden, er schimpfte immer vor sich hin,
steh`n lassen - das ging aber auch nicht – zum Schluß war`n beide in ihm drin.

Mit schwarzer Hand und tiefer Stimme saß Meister Sarling oftmals hier.
Und immer auf demselben Stuhle, befahl er: „Gib mich ma`n Bier !!!“
Kam Meister erstmal in die Gänge, gab`s ordentlich was auf`n Sack,
vor ihm kapitulierte damals – sogar „dat Kommunistenpack“.

Und Willi Müller, unser Köster, wie gerne kehrte er hier ein,
mit seinen ehemal`gen Schülern zog er sich manche Pulle rein.
„Stelling - ein gganzer großer Schlingel, nur BBlöödsinn hat der Kerl gebaut,
jetzt hier am Stammtisch – priiima Kerl jetzt – nniiie zugetraut, nniiie zugetraut !“

Aus Klötze kam, schon angesäuselt, mit Fahrrad Hermann Gagelmann,
die Lohngelder in seiner Tasche, und sofort stieg die Stimmung an.
Nach Stunden ging`s nach Dönitz weiter, sein Fahrrad warf ihn zweimal ab,
die Tasche blieb im Graben liegen und wurd` ihm prompt nach Haus gebracht.

Beim Skatspieln drückte Otto Teitge, wenn nötig, auch mal drei in`n Skat.
Und wenn das einer mal gemerkt hätt`? „Weißt du - dann hätt` ich eb`n bezahlt.“
Doch kam`n zur Feierabendstunde die Stühle auf die Tische rauf,
dann kochte Otto: „Ilse weißt du ... da oben setzt sich k e i n Mensch drauf !“

Als Wiechmanns Martin dolle dun war, brachten Stelling und Sündermann,
beide in Feuerwehrklamotten, den Kerl bis an sein Hoftor ran. „
Zelle 17“, sagt`n sie zu Martin und ließ`n auf sein`m Hof ihn stehn.
Und Martin klopfte an sein Hoftor: „Einmol möcht`ck noch uns` Muddern sehn !“

Am Stammtisch sprach mal Rudolf Randau, und keiner glaubte ihm den Kram, „dat Plögen und dat Ackerdüngen, dat mok ick immer glieks tosamm“.
Am nächsten Tag ging`s auf den Acker und Rudolf kam im Nachthemd an,
ging hinterm Pflug mit breiten Schritten und schiß bei diesem Arbeitsgang.

Zum Schluß ein Wort zu Lang`n Lang`n Willi, der war mal ganz besonders schlau, er war in Arbeitskluft am Sonntag bis nachmittags im Krug - und blau.
Er ließ sich eine Schippe geben, ging los und wie er sich`s gedacht,
fragt unterwegs ihn Nachbar Pallas: „Na Willi – hast` noch was gemacht?“
Und Willi, der fing an zu lallen: „Und duuuu ... bbist als erster ... draauuuuf reingefallen !!!“

Doch jetzt ist Schluß ! Und in 70 Jahren könnt Ihr die Fortsetzung erfahren.

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